Home

München-Nord am S- und U-Bahnhof Feldmoching: Städtebauliche Entwicklung westlich der Ratold- und Raheinstraße von ca. 900 Familien-Eigentumswohnungen und Mietwohnungen.

Diese Entwicklung einer Wohnsiedlung mit ca. 900 Wohnungen im Auftrag des Grundeigners CA Immo, ehemalige Vivico Real Estate – in Zusammenarbeit mit der LH München und Dragomir Stadtplanung – hat zum Ziel Münchner Starterfamilien und jungen Bürgern Mietwohnungen und Wohneigentum in attraktiv gestalteten Wohnquartieren am S- und U-Bahnhof Feldmoching zu ermöglichen.

Veränderbare Wohnungs- und Hausgrundrisse sollen sich dem Lebenszyklus einer Familie anpassen können. Kulturelle, Bildungs- und Ganztags-Angebote sollen die Teilhabe im Quartier, die Vitalisierung und die Identifizierung mit diesem Wohnstandort vertiefen. Und dies unmittelbar am U- und S-Bahnhof.

Ein städtebaulicher Ideen- und landschaftsplanerischer Wettbewerb startete in der ersten Aprilwoche 2016. Die Jury wählte 3 Preise und eine Anerkennung am 12.07.2016. Voraus ging eine vorgezogene Bürgerbeteiligung mit einem Stadtspaziergang am 9. Oktober und einem Bürgerworkshop am 10. Oktober 2015.

Auf Basis des 1. Preises wird seitdem mit dem einstimmig prämierten Preisträger 03 Architekten, der Stadt München und  ver.de Landschaftsarchitektur der Bebauungsplan erarbeitet.

Wobei die Gebäudehöhe auf dem städtischen Grundstück in städtebaulich markanter zentraler Lage am U- und S-Bahn-Knotenpunkt von im einstimmig ausgezeichneten 1. Preis mit 14 Geschosse  von Politik und Verwaltung zunächst auf 11 Geschosse und nun auf 8 Geschosse gekappt wurde, um den durch die SEM aufgeschreckten Bürgern in diesem Punkt entgegen zu kommen. Hier am konkreten Beispiel bleibt dann nichts mehr von der oft und gern in Zeitungsinterviews artikulierten Forderung übrig, dass man in München auf den nur noch wenig vorhandenen Entwicklungsflächen in die Höhe bauen soll. Ein an diesem Verkehrsknotenpunkt Feldmoching geplantes städtisches Verwaltungsgebäude mit über 500 Arbeitsplätzen würde bei einer Reduzierung von 11 auf 8 Geschosse nochmals 66 Arbeitsplätze verlieren. Auch ein Wohn- statt ein Verwaltungshochhaus wollte man nicht. Kappungen und Entscheidungen, die in der Stadtentwicklung in wenigen Jahren, wie so oft, bedauert werden.

 

 

  1. » Weitere städtebauliche Entwicklungen in den Jahren 1996 bis 2018